Technik: Heizung

  Egal wie groß ein Gebäude ist, in den Wintermonaten benötigt jedes eine Heizung. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Heiz-Systemen - jedes mit seinen eignen Vorteilen und Heizkosten.

Grundlage jeder Heizung ist ein Energieträger. Dieser kann in fester oder flüssiger Form vorliegen oder, wie im Fall von Solarheizungen, direkt aus dem Weltall kommen.

Hier finden Sie Informationen zu allen gängigen Heiz-Technologien!
 
 
 

Solarheizung

Die Sonne ist die größte und ergiebigste Energiequelle, die der Menschheit zur Verfügung steht.

Die Solarenergie ist kostenlos und effektiv - sogar in unseren Breiten. Vorausgesetztung für die Nutzung in Österreich ist ein Solarsystem mit hocheffizienten Kollektoren und abgestimmten Systemkomponenten.
Die erzeugte Energie kann zur Warmwasserbereitung genutzt oder auch zusätzlich als Unterstützung der Heizungsanlage eingesetzt werden.

Auch im Sommer fallen unter Umständen durch die Warmwasserbereitung mittels Elektrospeicher oder Heizkessel beträchtliche Wärmeerzeugungskosten an.
Mit einem modernen Solarsystem können etwa 2/3 des Jahresbedarfes an Warmwasser durch die Kraft der Sonne gewonnen werden. Während des Sommerhalbjahres deckt die Sonne den Warmwasserbedarf fast zu 100 %.
Solarheizung 

Wärmepumpen

Funktionsprinzip:

Die Wärmepumpenanlage ist mit einem Arbeitsmittel (Kältemittel) befüllt. Das besondere an diesem Arbeitsmittel ist, dass es bereits bei sehr niedrigen Temperaturen (durch Erdreich, Wasser oder Luft) verdampft.

Das nun gasförmige Arbeitsmittel gelangt in den Kompressor, wird durch elektrischem Strom als Hilfsenergie, verdichtet u. komprimiert. Dabei steigt der Druck und die Temperatur des Arbeitsmittels. Dieses sogenannte Heißgas gibt dann im Verflüssiger die Energie an das Heizungswasser ab und verflüssigt sich wieder.

Im Expansionsventil wird der Druck des flüssigen Arbeitsmittels wieder abgebaut und gelangt anschließend wieder in den Verdampfer, wo der Kreislauf wieder beginnt.

Heizen ohne Verbrennung und somit ohne schädliche Emission vor Ort, mit einer Wärmepumpe ist das Realität.
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Biomasse

Unter Heizen mit Biomasse versteht man Holzheizungen, die endweder mit Peletts oder mit Hackschnitzel befeuert werden. Dieses Brennmaterial ist überall im Handel als Sackware erhältlich oder kann per LKW geliefert werden.

Holzpellets

bestehen aus gepresstem Sägemehl ohne Zusatzstoffe und sind somit sehr umweltfreundlich. Pelettheizungen sind Holzheizungen mit dem Komfort einer Ölheizung und sind im Betrieb jedoch günstiger als diese. 

Moderne Pelettheizungen erzielen den höchsten Wirkungsgrad im Segement der Holzheizungen.

Wie jede Biomasseheizung sind sie CO2-neutral und es sind bei der Anschaffung gute Förderungen beantragbar.





Hackschnitzel

kommen meist in der Landwirtschaft oder bei Biomasse-Nahwärmezentren zum Einsatz. Sie sind empfehlen sich sehr für Anlagen mit einem hohem Leistungsbedarf (15+ kW)

Holzschnitzelheizungen sind sehr robust und hat man seine eigenen Holzabfälle zur Vefügung, ist der Betrieb dieser Heizung nahezu kostenlos.

Wie auch die Pelets sind Holzschnitzelheizungen CO2-neutral und damit sehr umweltfreundlich. Vom Land werden dafür gute Förderungen vergeben.





Holzpelett-Heizung

Gasheizung

Bei einer Gasheizung ist es aus Kostengründen empfehlenswert, ein Brennwertgerät mit Wärmerückgewinnung zu verwenden!


BrennwertgerätEin Brennwertgerät zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Investitionskosten des Gerätes gering*
  • Geringer Platzbedarf
  • Sehr geringer Schadstoffausstoss
  • Störungsfreier Betrieb dank wenig Mechanik
  • Kein Lagerraum nötig

Zu beachten gilt es, daß ein Bernnwertgerät im Betrieb etwas teurer als andere Heizvarianten und das eine Gasversorgung nicht überall gegeben ist!

*) hier sollten die Gesmatkosten für Hausanschluß und des benötigten, hochwertigen Kamins bedacht werden

Gasheizung

Ölheizung

Kombiniert mit Solartechniken sinkt der Energieverbrauch der Ölheizungen.

  • Heizöl kann saisonunabhängig (Preissituation) gekauft und selbst gelagert werden
  • Ölbrennwertanlagen heizen abgasarm
  • längere Lebensdauer
  • dichtes Versorger- u. Servicenetz
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Holzheizung

Weniger komfortabel als andere Heizungen, da regelmäßig Holz nachgelegt und die Asche entleert werden muss.

  • Wenig anfällig für Störungen
  • CO2-neutral
  • Bei richtiger Verwendung relativ schadstoffarm
  • Niedrige Betriebskosten
  • Meist gute Förderungen möglich
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